Bericht der Arbeitsgruppe "Quality of life"
Diakonie lebt den christlichen Glauben im öffentlichen Raum, das bringt große Verantwortlichkeiten, sowohl nationale als auch europäische. Kirche kann zum Suchprozess nach "Qualität des Lebens" beitragen als Teil einer gesellschaftlichen Bewegung in Europa, inmitten der europ. Sozialen Mechanismen, durch die Herausbildung von Standards. Kirchen können Trendsetter in Europa sein was die "Qualität des Lebens" betrifft.
Kirchen fühlen sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt
Der Rand ist ein guter Platz für die Kirchen. Das Leben soll mit denen,
die am Rande leben, geteilt werden.
b. BETRIEBSWIRTSCHAFT - ETHIK
Betriebswirtschaftliche Steuerung kann ebenso versagen, wie auch die ethische Steuerung. Beides darf nicht getrennt werden, und muss stärker miteinander gesehen werden.
c. AUSBILDUNG
Europäische Soziale Akademie ist notwendig, um das Problem der Ausbildung stärker in den Blick zu nehmen und gemeinsame Qualitätsstandards zu entwickeln.
d. OST - WEST
Es gibt Konkurrenz auch zwischen Projekten. Es muss zu einer Koordinierung und Ergänzung kommen. Manche Projekte halten sich nur durch ausländische Finanzierung, Projekte müssen selbstständig werden.
Hilfe wird oft auch als Zwang von ausländischen Partnern erlebt, was wann wie gemacht werden soll. Man schaut nicht auf das Ganze, sondern es gewinnen die lokalen Projektträger, die am besten Projekte schreiben können.
e. EKKLESIOLOGIE
Herausforderungen der Diakonie an die theologische Reflexion. Theologische Arbeit hat direkt Implikationen auf Diakonie, und umgekehrt.
Mission und Diakonie sind zwei Zeichen einer wachstumsbereiten Kirche,
Gemeinde- und institutionelle Diakonie dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Diakonie ist christlich, weil sie ein Handeln Gottes beschreibt, nicht was Christen tun. Der Glaube schafft eine eigene Identität und Authentizität der diakonisch Handelnden.
KRITERIEN VON "QUALITY OF LIFE"
"best quality of life available"
Qualität bedeutet nicht nur Geld, sondern auch die Spiritualität und den Schatz, den wir in der Theologie haben, wichtigste Frage der Authentizität, Qualität des Lebens : Wie steht der Mensch zu seinem eigenen Leben. Kirchen haben zu lang über das andere Leben geredet und nicht Leben auf dieser Erde im Blick gehabt.
Qualität bedeutet auch : Teilhabe am gelingenden Leben, selbstbestimmte Teilhabe an Bildung, Gemeinschaft, Kommunikation, politischer Partizipation. Transformation zur Freiheit.
Recht der Selbstbestimmung ist ein absolutes Recht, ein unverlierbares Recht. Empowering in einer verletzlichen Situation eröffnet Wahlmöglichkeiten. Diakonie kann Autonomie der Menschen, mit denen sie arbeitet, erweitern.
Quality of life lässt sich in vier Punkten zusammenfassen.
2. Theologische Herausforderungen
Im Gleichnis des barmherzigen Samariters erweist sich die Diakonie zugleich als Handeln Gottes und als Auftrag an die Menschen. Diakonie ist die organisierte Antwort auf diesen Auftrag, um Wunden zu heilen und zu verhindern, sowohl beim einzelnen Menschen als auch in der Gesellschaft. Deshalb kommt ihr auch eine prophetische Stimme zu, Einspruch zu erheben, wenn die Würde des Menschen bedroht ist.
Die theologische Reflexion muss die Kontextualität, in der diakonisches Handeln geschieht, bedenken, und sich durch die Praxis in kontinuierlicher Weise evaluieren lassen, so wie sie die Praxis evaluiert. Der Wert der Theologie muss sich in der Praxis und in der Begegnung mit den diakonischen Handlungsfeldern bewähren.
3. Civil Society
Mit politischen Gruppierungen
Mit Berufsverbänden
Mit ähnlichen engagierten NGO's
Und mit den Medien
Die Diakonie muss sich immer wieder fragen, ob sie die Menschen, für und mit denen sie arbeitet, als ihre Partner sieht, oder als zu „Betreuende"!
Herausforderungen in der Civil Society
Die Diakonie steht auch vor der Herausforderung einerseits Teil eines gemischten wohlfahrtsstaatlichen Modells und Teil der Kirche zugleich zu sein, zum anderen zugleich spezialisierte Institution zu sein und Bewegung zu bleiben.
Die wichtigsten ethischen Herausforderungen, denen sich die Diakonie zu stellen hat, sind :
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DiakonatAm Diakonat wird die soziale Verantwortung, die die Kirchen innerhalb der Zivilgesellschaft übernehmen in besonderer Weise sichtbar. Der Diakonat soll als Teil des kirchlichen Leitungsamtes verstanden werden. Er bietet sich als Brücke zwischen den Kirchen der östlichen und westlichen Tradition an. Die Diskussion um eine verstärkte Verankerung des Diakonats soll als Paneuropäischer Prozess zwischen der KEK und Eurodiaconia geführt werden.
4. Visionen und Strategien